Über mich

Schön, dass du den Weg hier her gefunden hast.

Mein Name ist Franziska Sgoff, ich bin 1996 geboren alt und von Geburt an blind.

Nachdem ich eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin abgeschlossen habe, bewarb ich mich auf verschiedenste Stellen als Assistentin.

Leider erfolglos.

Ob es an der Blindheit liegt, oder an nicht vorhandener Berufserfahrung, weiß ich nicht.

Durch ein zufälliges Treffen in der S-Bahn kam ich dann zu einem 6-Monatigen Praktikum bei Microsoft als die erste von Geburt an blinde Mitarbeiterin in Deutschland.

Meine Hauptaufgabe war es, Produkte auf Barrierefreiheit zu prüfen und mein Feedback darüber ab zu geben.

Es machte Spaß, denn ich lernte sehr viel über Technologie und Barrierefreiheit in Kombination. Dies ist besonders interessant, da das Thema Barrierefreiheit, gerade in der heutigen so technisierten Zeit, immer wichtiger wird.
Ja es gibt sogar Gesetze, wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für Wirtschaftsunternehmen, oder die BITV (Barrierefreie IT-Verordnung) für den öffentlichen Sektor.

Alle Menschen, ob sie nun eine Behinderung haben, eine andere Sprache sprechen oder einfach den Inhalt einer Website oder App auf einen Blick erfassen wollen, benötigen Barrierefreiheit in allen Lebenssituationen.

nach Beendigung meines Praktikums habe ich freiberuflich zum Thema Barrierefreiheit gearbeitet. Ich veröffentlichte 2019 mein erstes und bisher einzigees Buch “Wozu braucht man Jungs” im Schwarzbuch Verlag.

Aus diesem Buch las ich am internationalen Tag der Menschen mit Behinderung 2019 im Rahmen einer Dunkellesung bei Microsoft vor.
Das brachte mich dann schließlich wieder zu Microsoft, denn ein Mitarbeiter meldete sich kurze Zeit später wieder bei mir. Ich habe auch immer nach meiner Praktikumszeit Kontakt gehalten.

Euch erwarten Blogbeiträge zu verschiedensten Themen wie Barrierefreiheit, Literatur, interessante und inspirierende Menschen u.v.m.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Kommentieren und freue mich auf Anregungen!

Mein Motto ist das wundervolle Zitat aus dem kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar“