Kleiner Dino? – Großer Dino?

 

mein Neffe hat seit einigen Monaten ein Schwesterchen.

Ich darf ihn natürlich nicht mehr „klein“ nennen. Klar, wer jetzt stolzer großer Bruder ist, der ist nicht mehr Winzling der Familie.

Er hat ein neues Hobby für sich entdeckt: Dinosaurier – und hat einen Dino park aufgebaut!

Auch weiß er alles Mögliche über die längst ausgestorbenen Riesen und teilt die Informationen, besser als jedes Lexikon es könnte, mit uns.

 

Eines Tages wollte ich von ihm erfahren: „Darf deine Schwester auch mit deinen Dinos spielen?“

Ohne zu zögern antwortete er: „Nein!“

Ich überlegte, warum er es nicht zulassen wollte und kam zu dem Schluss, dass er, wie bei anderen Spielsachen auch, die Dinos gerne für sich beansprucht. Als ich mich jedoch genauer nach dem Beweggrund seiner Verneinung erkundigte, meinte er: „Die sind zu gefährlich!“ Mit den Stacheln und der Größe sind sie das für ein Baby tatsächlich.

Mich rührte seine Aussage so sehr, denn er beschützt seine Schwester und liebt sie.

Ich bin mir sicher, dass sie immer auf ihren großen Bruder zählen kann!

 

Ach so

gestern war ich mal wieder bei meinem kleinen Neffen zu Besuch. Es war sehr schön.

Als er mir wortlos etwas hinhielt, womit er spielen wollte, erklärte ich ihm: „Ich sehe das nicht.“

Seine Antwort hierauf war: „Ach so.“ Mehr nicht. Wir haben ganz normal weitergespielt. Eine solche Reaktion wünsche ich mir von erwachsenen auch. Es einfach hinnehmen, kein Drama daraus machen, klar, Fragen zu meiner Blindheit beantworte ich sehr gerne und offen, aber diese einfache Hinnahme des Teils, der zu mir gehört, aber nicht im Wesentlichen zu dem, was mich als Person ausmacht, hat mir mal wieder gezeigt, dass Kinder die besten Botschafter sind!

Lasst eure Kinder neugierig sein, Dinge akzeptieren, sie auch mal Fragen stellen, die vielleicht sehr persönlich für mich sind. aber ich werde mit Sicherheit normal antworten, ohne mich angegriffen zu fühlen.

 

Mein Neffe hat mich übrigens gestern auch darauf aufmerksam gemacht, dass ich über sein Spielzeug stolpern könnte. Also habe ich mich hingesetzt und mich zu seinen Spielsachen vorgetastet, denn ich wollte nichts zertreten.

Dieser gegenseitige Respekt ist für ein aufmerksames Miteinander enorm wichtig!

Lasst uns mehr aufeinander zugehen und vor allem aufeinander achten!

Und mehr durch die Augen eines Kindes die Welt wahrnehmen.

 

Leseprobe „Wozu braucht man Jungs“

Wozu braucht man Jungs?

 

Franziska Sgoff

 

 

Das Glück dieser Erde

4. Mai

 

Schnell renne ich zum Haus, um Susanne abzuholen. Hinter mir läuft meine beste Freundin Mona, die sich normalerweise nur in der Schule sportlich betätigt. Aber jetzt scheint ihr die Aufregung einen Motor unter die Füße zu schnallen.

Es ist Samstagvormittag, die Sonne strahlt vom blauen Himmel und in meinem Inneren jubelt es so sehr, dass ich zuerst glaube, mir den Laut nur eingebildet zu haben. Doch ich nehme es tatsächlich wahr. Rechts im Garten, durch einen Lattenzaun von uns getrennt, bellt freudig ein Hund. Dann springt er an der Begrenzung hoch. Gerne würde ich dem Labrador über sein weiches Fell streicheln. Doch da geht bereits die Haustür auf und Susanne kommt uns entgegen. Zwei Stufen führen nach unten, die sie so sicher nimmt, wie ich mit Tim das Inline-Skaten üben will. Sie benutzt nicht einmal ihren Stock, um den Boden abzutasten. Locker hält sie ihn in der Hand, während ihre Augen, als könnten sie sehen, zu dem Hund hinübergleiten.

„Rocky! Aus! Das sind nur Freunde!“

Obwohl sie ihn zurechtweist, bemerke ich die Zuneigung in ihrer Stimme. Außerdem fällt mir auf, welche Klamotten sie trägt: eine pinke Outdoor-Weste, dunkle Matschhose und Turnschuhe.

Nach einer kurzen Umarmung hakt sich Susanne bei mir unter, damit ich sie zum Wagen führen kann. Am Steuer des Passats sitzt Petra Steiner, Monas Mutter. Weil sich mein Bruder auf dem Beifahrersitz ausgebreitet hat, schieben wir Mädels uns zu dritt auf die Rückbank.

„Alles angurten“, ermahnt uns Frau Steiner. Und dann drückt sie auch schon aufs Gaspedal.

Mit jedem Kilometer, den wir zurücklegen, steigert sich meine Vorfreude. Aufgeregt plappert Mona neben mir, doch ich höre gar nicht hin, weil meine Gedanken um das Abenteuer kreisen. Wenigstens fällt mir auf, dass Susanne ungewöhnlich still ist. Sie zupft an ihrer Kleidung herum und wirkt ein bisschen blass.

„Alles okay?“

„Ich … habe das noch nie gemacht“, gibt sie zu Bedenken.

„Aber kein Problem!“ Mona wirft beide Hände in die Luft. „Du darfst dich den Tieren bloß nicht von hinten nähern. Ansonsten … Alles easy! Freu dich drauf!“

„Und wenn sie mich nicht mögen? Oder sie haben Angst vor mir“, wendet Susanne ein.

Dasselbe habe ich am Anfang auch befürchtet, doch die Trainer wissen, was sie tun. Und sie werden meine Freundin nicht alleine lassen. So kann ich ihr nur Mut zusprechen.

„Außerdem musst du nicht rauf, wenn es dir unangenehm ist.“

Von vorne lässt Kevin ein Brummen hören, das alles Mögliche bedeuten könnte. Freundschaftlich drücke ich Susannes Hand und irgendwie ringt sie sich zu einem Lächeln durch.

„Da ist das Schild!“, ruft Mona, „nur noch ein paar Meter!“

Nach 20 Minuten Autofahrt rollen wir auf den mit Kies gesäumten Parkplatz. Meine Augen huschen sofort zu einem ausgewachsenen Pferd. Wie gut es mir gefällt mit seiner langen, weißen Mähne und den kräftigen Fesseln! Eine junge Frau, die den Hengst am Halfter führt, nickt uns fröhlich zu.

„Herzlich willkommen auf unserem Hof. Ich bin Clara, eine der Reitlehrerinnen. Und das ist Bingo.“

Sie tätschelt den Hals ihres Gefährten, der daraufhin ein Schnauben von sich gibt. Nacheinander stellen wir uns ebenfalls vor.

„Super“, meint Clara, „dann mach ich euch gleich mit Iris bekannt, die unsere Schule leitet. Muss nur noch kurz Bingo in den Stall bringen. Oder“- sie schaut zu Mona -„magst du mir helfen? Wenn du bereits Reitstunden hattest, kennst du dich ja aus.“

„Gern!“ Mona strahlt. Beinahe wäre sie zu Bingo gehüpft, den sie zuerst an ihrer Hand schnuppern lässt.

Susanne traut sich noch nicht, ein wildfremdes Pferd zu berühren. So schüchtern, wie sie plötzlich wirkt, habe ich sie nie zuvor erlebt. Aber Iris weiß damit umzugehen.

„Wir haben in unserem Reitunterricht Erfahrung mit Behinderten. Rollstuhlfahrer zum Beispiel. Blinde Reitschüler hatten wir bisher noch nicht, aber du kannst uns doch weiterhelfen?“

Iris, die ich auf Mitte 50 schätze, trägt Stiefel in dezentem Gelb. Hose und Jacke sind im selben Farbton gehalten, während braune Locken ihr rundliches Gesicht umrahmen. Mit ihrer Stimme im Alt stellt sie klar: „Beim Reiten kommt es darauf an, das Pferd zu spüren. Und ich glaube, dass du die Körpersprache des Pferdes auch ohne Augenlicht erkennst. Wir probieren es gemeinsam.“

Dafür wählt sie Sternchen aus, eine liebe Schimmelstute. Mir weist sie einen Haflinger zu. Dann schaut sie Kevin an, doch der zuckt nur die Schultern.

„Gucke zu, damit die Mädels nicht runter fallen.“

„Na, dann kann ja nichts schiefgehen!“ Iris bietet ihm noch eine Limonade aus dem Kühlschrank an.

Während er davongeht, um sich das Getränk zu holen, nehme ich Kontakt zu Votan auf. Meine Finger gleiten durch das rötliche, samtweiche Fell, bis er mich anstupst. Eine Einladung, um aufzusteigen?

Wenig später fliegt die Landschaft an mir vorbei und ein freudiges Prickeln breitet sich in meiner Magengegend aus. Ich kann es noch nicht richtig fassen, so wunderbar ist diese grenzenlose Freiheit. Votan bewegt sich in gleichmäßigem Tempo. Seine lange Mähne weht im Wind und nachdem ich meinen Zopf gelöst habe, fliegen mir die Haare wie ein Vorhang ins Gesicht.

Der Geruch nach Frühling und Wald steigt mir in die Nase. Ich will niemals aufhören, diesen Moment für immer festhalten. Die Sonne auf meiner Haut und ich auf diesem wunderschönen, starken Pferd. Hier fühle ich mich so sicher, als gäbe es uns in dieser Kombination schon eine Ewigkeit.

Ich wende den Kopf, um Mona zu sehen, die ausgelassen auf Bingo thront und mir zuwinkt. Von Iris geführt, dreht auch Susanne ein paar Runden über den Platz. Erst vor zwei Wochen habe ich sie kennen gelernt und wie viel inzwischen passiert ist, kann ich kaum glauben. Vor allem hätte ich nie erwartet, mit meinem Bruder auf den Reiterhof zu kommen. Aber Kevin hat sich vor der Reithalle positioniert. Er lehnt am Zaun und scheint wirklich darauf zu achten, dass uns nichts passiert. Als er meinen Blick bemerkt, grinst er mich an. Da lasse ich mit einer Hand die Zügel los, um meinen Daumen hochzurecken. Denn dieses Erlebnis kann uns niemand mehr nehmen.

 

an die Alltagshelden

Es gibt Menschen, mit denen wir jeden Tag zu tun haben, die aus verschiedenen Gründen in unserem Leben sind. Das könnnen Eltern, Partner/in, Freunde oder die Kinder sein.

 

Es gibt aber auch Personen, die bei uns sind, nur für einen Moment und die wir dann niemals wiedersehen, außer das Schicksal, Gott oder welche höhere Macht auch immer

will es so.

Menschen, denen wir auf der Straße begegnen, die wir nach dem Weg fragen, oder danach, ob das der richtige Bus ist, in den wir gerade eingestiegen sind. Die ihren Platz anbieten, uns über die Straße helfen, uns kurz telefonieren lassen, wenn unser eigenes Handy den Geist aufgibt, die Blindenstockspitzen aus Straßenbahnschienen befreien,

Um genau EUCH geht es jetzt! Danke, dass ihr in jedem dieser Momente da wart und Helden gewesen seid!

Ein einziges Wort, eine Geste, ein paar Schritte, die ihr mit in unserem Leben gegangen seid, damit wir weiter kommen, dafür möchte ich euch danken!

 

 

 

Das böse Wort mit „O“ oder: Wie ich einen Kater bekam!

 

Schon während meiner Schulzeit hatte ich ein Thema, dass mir selbst ungemein schwer fiel! Die Orientierung! Zum Beispiel der Weg zur Turnhalle meiner Blinden- und Sehbehindertenschule.

Besonders im Winter war es so kräftezehrend, im Schnee den Rand des Weges, geschweigedenn überhaupt einen geeigneten Orientierungspunkt zu finden.

Obwohl ich während meiner Schulzeit nicht im Internat oder in der Tagesstätte war, machte ich Bekanntschaft mit Erziehern, die mich auf dem weitläufigen Gelände herumirren sahen.

Manchmal war ich irgendwo falsch abgebogen, meistens war ich sogar nur wenige Meter von der Halle entfernt und fand den richtigen Weg einfach nicht mehr. Es kostete nicht nur für mich große Überwindung, mir einzugestehen, dass ich diesen Weg niemals alleine schaffen würde, sondern ich musste oft eine Freundin bitten, extra am Donnerstag vor dem Nachmittagssport mit mir zu warten, um mich nach einer Stunde Mittagspause zur Turnhalle zu begleiten.

Als Entschädigung kaufte ich ihr meist ketchupchips.

Irgendwann wurde ein Zivildienstleistender für mich abgestellt, der mich begleitete. Immer auf jemanden angewiesen zu sein, nervte mich und ich hatte immer den Glaubenssatz, niemals einen Weg alleine zu bewältigen!

 

Das Thema Mobilität ist wohl neben Mathe der größte Feind in meinem Leben!

Ich hatte eine Mobilitätstrainerin, mit der ich mich nicht verstand. Nachdem ich das erste Jahr an meiner neuen Schule wunderbare Klassenkammeraden hatte und diese mich immer eingehakt auf dem Weg zur Turnhalle begleiteten, ermarnte die trainerin mich, dies nicht zu tun, da ich sonst den Weg nicht alleine wissen würde.

Damals mit elf Jahren, jung und nicht so nachdenkend über die Konsequenzen wie heute, fand ich es nur lästig und hörte nicht auf sie! Die Folge war, dass ich im nächsten Schuljahr eine Klasse bekam, mit denen ich mich nicht so gut verstand und die desöfteren viel schneller bei der Turnhalle waren als ich!

 

Es war ein schreckliches Gefühl kann ich euch sagen!

 

Gespräche mit Lehrern halfen auch nicht viel. Entweder ich würde den Weg lernen oder ich wäre immer auf jemanden angewiesen!

 

Zum Glück habe ich wunderbare Freundinnen! Wirklich, ich bin so unendlich dankbar für euch alle!

Eine besonders gute Freundin hatte mit mir Klassenübergreifend Sport. Wir gingen immer zusammen zurück zur Schule. Manchmal schafften wir es sogar, zusammen vor dem Sportunterricht hinter zu laufen.

Als die Freundin, die eine Klasse über mir war, ihre Schule beendete, war ich wieder alleine und wusste nicht, wie ich es schaffen sollte!

In meinem letzten Schuljahr hatten wir immer in den letzten zwei Unterrichtsstunden Sport. Meine besten Freundinnen, die alle außerhalb meiner Klasse waren, gingen mit mir gemeinsam vor Ende der großen Pause zu meinem Albtraumort! Wir zogen es sogar durch, dass ich vor ihnen alleine lief und sie hinter mir als Absicherungen gingen, falls ich es doch mal wieder schaffte, zur Schulkantine abzubiegen!

Sie opferten ihre Pause, um mir zu helfen! Das ist ganz große Klasse und verdient eigentlich einen Orden!

In dieser Zeit lernte ich wirklich, auf wen ich zählen kann!

 

und wie sieht es heute aus?

Ich habe meinem Problemkind einen Namen gegeben: Orientierungskater!

Ich mag Katzen und deshalb dachte ich mir, warum der Angst nicht etwas mehr positivität geben?

 

Heute fühlt sich das Thema Orientierung immer noch an wie eine unbarmherzige Hürde, von deren Macht ich noch nicht ganz die Oberhand gewinnen konnte!

 

trotzdem haben mein Kater und ich schon einiges, sehr positives, erlebt! Wir sind von ungllaublich lieben Menschen angesprochen worden, die uns geholfen haben. Dadurch sind so manche tolle und wertvolle Kontakte entstanden! Wir sind tatsächlich schon so manches Mal auch alleine losgezogen! Zum Beispiel sind wir schon zur Mensa meiner Ausbildung gelaufen, oder sind im Aura-Hotel Saulgrub herumgestromert und haben als Barfrau fungiert!

Auch, wenn es selten ist und vielleicht kleine Wege, die wir alleine ohne Begleitung bewältigen, aber mein Katerchen und ich lassen uns nicht unterkriegen!

 

Irgendwann werde ich es schaffen, auch für meinen Kater ein anständiges Training zu arangieren, mit einer lieben Trainerin, die meine Angst versteht und mich wieder ermutigt, alleine los zu gehen und mein Katerchen frei laufen zu lassen!

 

Habt ihr auch so einen Kater an eurer Seite? Es muss kein Orientierungskater sein, es kann auch ein Spinnenkater, ein Sozialkater oder irgendeine andere Katzenrasse sein!

 

Über dieses Thema zu schreiben, fiel mir wirklich nicht leicht! Es doch getan zu haben, fühlt sich gut an!

 

 

 

Komm lass uns spielen

Mein Neffe ist inzwischen fast zwei Jahre alt, er hat im November Geburtstag.

Anfangs, das gebe ich zu, hatte ich Bedenken wegen meiner Blindheit, dass ich,

nicht so richtig mit ihm spielen kann, wenn er noch so klein ist. Ich sehe ja nicht, wo er hinläuft und andere Ängste spukten in meinem Kopf herum. Er würde vieles über das Sehen gezeigt bekommen und da habe ich nicht so viele Möglichkeiten.

Diese Sorge war völlig unbegründet. Im Gegenteil! Wir finden ganz viele Spielmöglichkeiten zusammen.

 

Memory:

Das ist noch von mir. Meine Mutter beschriftete für mich die Karten damals mit Klebestreifen in Blindenschrift. Wo für Sehende das Bild auf der Karte sichtbar ist, stehen für mich anstelle des Bildes ein oder zwei Wörter fühlbar auf der Karte.

Mein Neffe weiß zwar noch nicht genau, wie das Spiel funktioniert, aber die meisten Bilder der Karten erkennt er bereits und macht zum Beispiel bei den Tieren das passende Geräusch.

 

Schleichtiere:

Auch diese sind teilweise neu, teilweise noch von uns. Wie viele Zoos und Bauernhöfe mein Neffe und ich schon damit aufgebaut haben?

Natürlich zähle ich auch andere Spielfiguren wie Playmobil oder Lego dazu.

 

Autoparkgarage:

Wir können die Autos gemeinsam hinunterfahren lassen.

 

Bilderbücher anschauen und vorlesen:

Das geht auch wunderbar. Zum Glück kommt in meiner Familie nichts weg und ich habe mein altes Bücherregal noch behalten. Meine Mutter hat mein absolutes Lieblingsbuch „Was fühlst du“, da geht es um Katzen, auch mit Blindenschrift ausgestattet. Ich kann meinem Neffen daraus vorlesen, er kann die Katzen streicheln sowie die Klappen öffnen und hineinschauen. Es gibt auch speziell angefertigte Bilderbücher für blinde Kinder. Diese sind dann mit tastbaren Bildern ausgestattet und der Text steht sowahl in Schwarzschrift als auch in Blindenschrift im Buch.

 

Malen:

Wir können gemeinsam malen, darüber hatte ich ja in einem vorherigen Beitrag schon berichtet. Noch toller ist, dass er mitlerweile die Farben sagen kann und mir diese auch mitteilt, wenn ich ihn danach frage.

 

Spiele draußen:

Natürlich machen wir auch vieles im Freien.

 

Im Sand spielen:

Das geht sehr gut für mich, solange er im Sandkasten bleibt. Aber auch das macht er schon ganz großartig.

 

Rutschen:

Wenn er rutschen will, ist zwar immer noch jemand Sehendes dabei, aber unten stehenbleiben und ihn Auffangen, sobald er runterrutscht, geht natürlich auch alleine.

 

Planschbecken:

Im Wasser spielen ist auch sehr lustig. Wir haben ein paar Wassertiere, mit denen wir spielen, wie zum Beispiel ein Boot oder eine Quietsche Ente.

 

Es gibt bestimmt noch viel mehr, wahrscheinlich werde ich diesen Beitrag noch um einiges ergänzen.

 

Vielleicht habt ihr auch noch Spieletipps?